Review: Gotham

Quelle: filmfutter.com

“And I promise you, however dark and scary the world might seem right now… There will be light. There will be light, Bruce.” – James Gordon

Es ist eine bekannte Szene: Eine Familie ist auf dem Weg zurück ins traute Heim und kommt dabei lachend und scherzend durch eine dunkle Seitengasse. Ein maskierter Mann erscheint, bewaffnet mit einer Pistole, verlangt Perlenkette und Portemonnaie der offensichtlich vermögenden Eltern. Doch dann der Schock: obwohl beide der Forderung nachkommen, greift der Dieb zur Waffe und erschießt beide kaltblütig. Zurück bleibt ein vollkommen entsetzter Junge.

Wer sich mit der Batman-Serie schon einmal beschäftigt hat, wird diese Szene kennen: Die Ermordung von Thomas (Grayson McCouch) und Martha Wayne (Brette Taylor), die zum zentralen Ereignis im Leben des kleinen Bruce (David Mazouz) wird und so aktiv die Entstehung von Batman mitgestaltet. In der Serie Gotham soll es vor allem um James Gordon (Ben McKenzie), späterer Commisioner, jetzt jedoch noch Detective, welcher als Neuling in der Stadt beauftragt wird, den Fall der Waynes mit Partner Harvey Bullock (Donal Logue) aufzuklären. Dabei werden nicht nur der kleine Bruce Wayne, sondern auch die Vergangenheit und Entstehung bekannter Gotham-Schurken wie Poison Ivy (Clare Foley), dem Pinguin (Robin Lord Taylor) oder dem Riddler (Cory Michael Smith) mit einbezogen. Doch lohnt es sich, der Serie seine Zeit zu widmen, oder handelt es sich allein um einen zusammen gestutzten Abklatsch der Filme? Als Batman-Fan wollte ich dieser Frage vor Beginn des deutschen TV Starts am 10. Februar auf Pro7 unbedingt nachgehen.

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Review: Outlander

“So far, I’ve been assaulted, threatened, kidnapped, nearly raped. And somehow, I knew that my journey had only just begun.”

                                                                    -Claire Randall-

Erneut möchten wir euch eine Serie präsentieren, die auf der Grundlage eines Romans entstand. Vielleicht habt ihr ja schon einmal von der Highland-Saga gehört?!

Diese Romanserie stammt aus der Feder der amerikanischen Schriftstellerin Diana Gabaldon und umfasst acht Bände.

Ronald D. Moore, der bereits als Produzent an Filmen wie Mission Impossible II oder Star Trek beteiligt war, nahm sich der Idee an und produzierte die Fernsehserie Outlander. Diese wurde im August diesen Jahres auf dem amerikanischen Sender Starz ausgestrahlt.

Bevor es gleich zum Inhalt geht, schaut euch doch zuerst mal den Trailer an

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What’s coming next?

Die Winterzeit naht – die Tage werden kürzer und die Nächte länger.

Bei trüben Wetter und eisiger Kälte ist die Motivation nicht groß das Haus bzw. die Couch zu verlassen. Was bietet sich da mehr an als eine neue Serie zu schauen?

Wir geben euch hier nun eine kleine Auswahl an Fundstücken, die wir euch in der nächsten Zeit vorstellen wollen. Dabei handelt es sich nicht nur um Neuheiten, sondern umfasst auch Former Darlings*:

  • How to get away with murder
  • Murder in the First
  • Bloodline
  • The Whispers
  • Wunderbare Jahre
  • Gotham
  • The Fall
  • Outlander
  • Bloodline
  • The Bill Cosby Show
  • Power
  • Younger
  • The Slap (US)
  • Heroes Reborn
  • 30 Rock

 

*  die Liste wird natürlich regelmäßig aktualisiert :)

Review: The Flash

“For the first time I feel like I finally get in. The truth is ever since the night mom died, I’ve been stuck in one place. Missed out on a lot of things but I’m different now. I’ve made some new friends, they’re helping me find my way. I finally move forward.”

                                         -Barry Allen / The Flash

Huch, da haben wir euch ja eine Zeit ganz schön hängen lassen. Keine Beiträge und keine neuen Serienvorstellungen – wahrscheinlich musstet ihr zurück zum trostlosen Fernsehprogramm!?

Damit ist jetzt Schluss!

Ab heute wird wieder regelmäßig ein Beitrag veröffentlicht, der euch dazu animiert, doch mit der ein oder anderen Serie zu beginnen – Los geht’s mit der Comicverfilmung The Flash.

Wie ihr wisst, folgt nun als erstes ein kleiner Trailer, damit ihr eine Vorstellung von der Serie bekommt. Daran anschließend erfolgt eine kleine Inhaltsangabe und die Beurteilung – Fame oder Shame…

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Review: Dracula

“It’s like-”
‘We’ve met? Yes I feel the same thing.’

Wie wir ja bereits aus Twilight wissen: rote Kontaktlinsen machen noch keinen guten Vampir. Also kann man schon ein wenig mehr Mühe erwarten, wenn die Macher der neuen Serie Dracula glauben, sich gegen Kassenschlager wie Vampire Diaries oder True Blood durchsetzen zu wollen.

Kann man, sollte man aber nicht.
Aber zuerst einmal zur Story bevor die Meckerei losgeht.
Frei nach dem Motto: Kennst du einen, kennst du alle, beginnt die Geschichte auch diesmal damit, dass der Vampirfürst (Jonathan Rhys Meyers) aus seinem hundertjährigen Schlaf befreit wird. Allerdings ist sein Retter mit dem Indiana-Jones-Archäologen-Gedächtnishut niemand geringerer als der berühmte Vampirjäger Van Helsing (was wir noch nicht wissen: wir werden für die Verkörperung von Hugh Jackman im gleichnamigen Film noch mal dankbar sein)!
Es folgt der ebenfalls bekannte Zeitsprung, in dem für Dracula eine neue Identität geschaffen wird. In diesem Fall wird er als amerikanischer Industrieller ausgegeben, der sich auf dem britischen Markt mit seiner bahnbrechenden neuen Erfindung (kabelloser Strom…ja genau) etablieren möchte. Kleiner Wermutstropfen: sein Alias ist leider kein Anagramm, sondern lautet eher unspektakulär “Alexander Grayson”, der Inbegriff der Eleganz. Aber das soll nicht der einzige Wermutstropfen bleiben…

Doch zurück zur Story: was macht man also als neureicher, schwer attraktiver getarnter Vampir?
Richtig, eine riesige Party schmeissen!
Selbstverständlich um die Konkurrenz zu beäugen. Beruflicher wie auch romantischer Natur, denn natürlich treffen wir auf jener Party auf die restlichen üblichen Verdächtigen aus dem Dracula-Universum: Jonathan Harker und Draculas alte Jugendliebe aus vergangenen Zeiten, Mina Murray, diesmal wiedergeboren in Form von Jessica De Gouw. Hier stellt sich, leider nicht zu ersten Mal, aber überdeutlich heraus, dass Jonathan Rhys Meyers leider weder über das nötige Charisma, noch über das schauspielerische Talent verfügt, den Grafen einigermaßen überzeugend darzustellen. Für einen alten rumänischen Adligen wirkt er überraschend deplaziert auf einem derartig großen Empfang. Geschenkt, er hat hunderte Jahre in einem komatösen Zustand verbracht, aber Jonathan Harker als mittelloser Schreiberling sieht gediegener und vornehmer aus als Dracula selbst. Dieser erinnert eher an einen Ex-Junkie im Smoking. Jeder Versuch eines durchdringenden und mysteriösen Blickes wirkt eher so, als wäre er high.
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