Show Finds: Akumu Chan

Quelle: doramax264.com

Ein japanisches Familiendrama über ein Mädchen mit Träumen, die wahr werden, einer Lehrerin ohne Herz und einem Traumprinzen, der in der Realität eher einem Albtraum gleichkommt? Klingt skurril, ist aber überraschend gut gemacht.

“In this world of uncertainty, would we be happier if we could predict the future…?”

Lehrerin Ayami Mutoi (Keiko Kitagawa) ist genervt von ihrem ewig gleichen Tagesablauf und schlägt sich nur mit falschem Lächeln und vorgetäuschter Freundlichkeit durchs Leben, während sie in Gedanken jeden einzelnen ihrer Schüler töten möchte. Als die seltsame Yuiko Koto (Manatsu Kimura) neu in ihrer Klasse kommt, wird das Leben der sonst so geordneten Frau gehörig auf den Kopf gestellt. Im Laufe der Zeit muss sie nicht nur allerlei Unheil abwehren, dass durch die Träume der kleinen Yuiko vorausgesagt wurde, sondern sich auch ihren eigenen Dämonen stellen. Welches Geheimnis ihrer Vergangenheit könnte sie nun wieder einholen? Auch der Traumprinz (Gackt), der ihr in ihren Träumen stets zur Hilfe eilte, scheint sich in der realen Welt nur hinter fadenscheinigen guten Taten zu verstecken… doch wer kann noch beurteilen, was Traum und was Realität ist?

Die bis Dezember 2012 im Japanischen Fernsehen ausgestrahlte Serie überzeugt in 11 Epsioden mit zwar nicht ganz neuem, aber interessant umgesetztem Konzept, überraschend guten Schauspielern und einer nicht zu verachtenden Prise Humor. Wer einen Hauch Fantasy mag und sich nicht von den für westliche Verhältnisse vielleicht manchmal etwas skurril anmutenden Animationen abschrecken lässt, der sollte unbedingt mal einen Blick auf Akumu Chan (dt. etwa “kleiner Albtrau”) werfen (mit Untertiteln, versteht sich… es sei denn, ihr sprecht gutes Japanisch), denn die Show hat einiges mehr an Qualität zu bieten, als es auf den ersten Blick vielleicht scheinen mag. Man wird nicht nur auf sehr erfrischende Weise unterhalten, denn – ganz im Sinne eines Familiendramas für alt und jung – gibt es auch in jeder Episode eine Art Moral… und natürlich etwas über die Selbstfindungsreise der Lehrerin Ayumi zu lernen. Für mich hätte allein GACKT in einer Doppelrolle als Traumprinz Schrägstrich Real-Life Neurologe und Keiko Kitagawa (bekannt aus “The Fast And The Furious: Tokyo Drift“) als herzlose Lehrerin schon als Grund gereicht, mir die 11 Episoden anzusehen, doch auch für euch findet sich sicher der eine oder andere Grund, um sich für diese Serie mal außerhalb der bekannten Gefilde um zusehen. Die ersten Episoden muteten noch etwas fremd an, doch spätestens ab Episode 4 bekam man mich kaum mehr vom Laptop weg… und gegen Ende wurde es sogar noch richtig traurig, auch wenn die Serie weiterhin durch zum Sterben süße Dialoge und wirklich schöne Szenen bestach. Vielleicht nicht für jedermann, doch definitiv einen Blick wert! Momentan wird über die Produktion einer Fortsetzung diskutiert, ob diese jedoch in Form einer zweiten Staffel, eines Films oder eher eines TV Specials erfolgen wird, ist bis dato noch nicht bekannt.

[Anmerkung: Am 15.07 wurde bekannt gegeben, dass die Fortsetzung in Form eines Films erfolgen wird, welcher 2014 rauskommen soll. Quelle: Tokyo Hive]

Eine kleine Review zu der Serie in Videoform gibt es hier:

Ansonsten würde mich heute einmal interessieren, ob diese Art von Serie etwas für euch wäre. Würdet ihr euch Akumu Chan ansehen, oder haltet ihr euch doch lieber an die diversen Formate aus UK und US?

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