Review: A Young Doctor’s Notebook

“They’ll say, happiness is like good health, you don’t notice it until it’s gone.”

                                                                        -Old Doctor-

Quelle: thetimes.co.uk

Moskau im Jahr 1934.

Während  zwei uniformierte Männer ein Bürozimmer durchsuchen, findet der Observierte (Jon Hamm) ein Tagebuch. Als er darin blättert, stellt er fest, dass es seine eigenen Aufzeichnungen sind, die er in den Händen hält. Diese führen zurück in das ereignisreiche Jahr 1917, das Russland durch Revolutionen und den daraus resultierenden Veränderungen nachhaltig geprägt hat.

Der eigentliche Startschuss der Serie fällt aber erst jetzt.

Mit all seinen Habseeligkeiten zieht der junger Doktor (Daniel Radcliffe) nach seinem erfolgreich absolvierten Medizinstudium an der Universität in Moskau in das Dorf Muryovo, um dort die Einwohner zu behandeln.

Begrüsst wird er in seiner neuen Bleibe, einem alten Dorfkrankenhaus, dessen alter Doktor Leopold Leopoldovich (man wird den Namen noch öfter hören) verstorben ist, von einer recht eigentümlichen Truppe. Es handelt sich hierbei um eine medizinische Hilfkraft (Adam Godley), der anscheinend noch nie das Dorf verlassen hat und für den Moskau am anderen Ende der Welt liegt und zwei Krankenschwestern, die aufgrund des jugendlichen Aussehens und der unbeholfenen Art des jungen Dokters, dessen Talent und Können anzweifeln.

Tatsächlich dauert es nicht lange, bis der junge Arzt seine Fähigkeiten unter Beweis stellen muss, doch wie und ob er es meistert verrate ich hier nicht.

Basierend auf den autobiographischen Aufzeichnungen von Michail Afanassjewitsch Bulgakow gibt die Serie “A Young Doctor’s Notebook” Einblicke in das Leben und die Herausforderungen eines frisch- gebackenen Arztes, der zwar jede Menge theoretisches Wissen hat, mit diesem in der Praxis jedoch nur wenig anfangen kann.

Daniel Radcliff (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes) und Jon Hamm (Mad Men) spielen in dieser vierteiligen Miniserie die Hauptrollen. Doch wie passen diese beiden zusammen und wie begegnen sie sich innerhalb der Serie?

Die Auflösung ist ganz einfach, beide spielen ein und denselben Charakter nur zu unterschiedlichen Epochen.

Jon Hamm überzeugt in der Serie als erfahrener und weiser “älterer” Doktor, der mittels gedanklichen Zeitsprüngen seinem früheren Ich mit Ratschlägen und Hinweisen wohlgesonnen zur Seite steht.

Daniel Radcliffe, hat mich von einer Schauspielkunst als junger Doctor nicht ganz überzeugen können. Ich war bis dato skeptisch, ob er den “Harry Potter” abschütteln kann und sich ganz auf seine neue Rolle einlässt, aber teilweise dachte ich: “Hey die Mimik hast du schon gesehen. Hatte er die nicht, als er mal wieder vor dem Problem stand die Welt vor Voldemort zu retten?”, wobei sie hier zum Einsatz kam, als er bei einer Entbindung tätig werden musste.

Trotzdem finde ich, dass die Serie es wert ist, von euch geschaut zu werden.

Der Mix aus alt vs. neu, jung vs. alt, erfahren vs. unerfahren hat einfach seinen Reiz und die beiden Protagonisten ergänzen sich hervorragend, deshalb:

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Habt ihr die Serie schon gesehen? Wenn ja, wie ist eure Meinung?

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