Review: Orphan Black

“Well, now, when you’re a poor little orphan fosterage, anything’s possible. Or so we tell  ourselves.”          

                                                               -Felix Dawkins-

 

Quelle: bbcamerica.com

Stell dir vor, du bist irgendwo unterwegs und triffst dann einen Menschen, der dir so ähnlich sieht, dass du dich fragst, ob du nicht vor einem Spiegel stehst. Dann stirbt dieser jemand. Er besitzt all das, wovon du träumst. Du hast Zugang zu all seinen Sachen und könntest die Identität des Anderen annehmen ohne das jemand es merkt. Würdest Du es tun?

Sarah Manning (Tatiana Maslany), eine mittellose junge  Frau, beobachtet wie sich eine andere Frau vor einen Zug stürzt und dabei ums Leben kommt. Kurz vor der schrecklichen Tat standen sich die zwei Frauen gegenüber und mussten feststellen, dass sie sich sehr ähnlich sind. Obwohl sie die Tat sehr mitgenommen hat, entwendet Sarah vom Unfallort die Handtasche der Unbekannten. Es stellt sich heraus, das es sich hierbei um Elisabeth Childs handelt, eine Polizistin, mit einer riesigen Wohnung, einem kleinen Vermögen auf dem Bankkonto und einen gutaussehenden Freund.

Doch welches Geheimnis hatte sie, dass so schwer auf ihr lastete, das sie in den Tod sprang?

Eigentlich wollte Sarah nur die geklauten Drogen ihres Freundes verkaufen, ihren Pflegebruder Felix und ihre Tochter Kira schnappen und sich woanders ein neues Leben aufbauen. Letztendlich entschließt sie sich jedoch dafür, die Rolle der Toten Elisabeth einzunehmen und sich für diese auszugeben, wobei nur Felix in die Sache eingeweiht ist. Doch erst jetzt kommen die wirklichen Probleme auf sie zu.

Wie fand ich die Serie Black Orphan?

Die Pilotfolge fand ich super und der nachfolgende Trailer gibt euch einen kleinen Eindruck, auf das was euch erwartet, bevor ich auf meine detailiertere Begründung eingehe:

Die Serie hatte sowohl spannende als auch belustigende Momente. Letzteres ist Jordan Gavaris zu verdanken, der als witzig, eloquenter, homosexueller Pflegebruder versucht Sarah beizustehen und sie, wenn auch murrend in ihrem Unternehmen zu unterstützen. Hauptdarstellerin Tatiana Maslany (Die Tore der Welt), hinterließ ebenfalls einen bleibenden Eindruck, da sie die auf der einen Seite ihre Rolle der Sarah Manning überzeugend gespielt hat, zum anderen ihren Zwilling, Drilling, Vierling?,…etc. ebenfalls glaubwürdig verkörperte.

Die Charaktere in der Serie werden hauptächlich von unbekannten Jungschauspielern dargestellt, dennoch konnte ich am Schluss einen Blick auf Mrs. S (Maria Doyle Kennedy) erhaschen, die dem Ein oder Anderen als  Königin Catherine of Aragon aus den Tudors bekannt sein könnte. Wie und was sie allerdings hier darstellt, kann ich an dieser Stelle noch nicht sagen.

Fazit: die 45 Minuten waren spannend, unterhaltsam, kurzweilig und haben Lust auf mehr gemacht.

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Hattet ihr schon Zeit die Serie zu schauen? Wenn ja, hat sie euch gefallen oder fandet ihr sie zu utopisch?

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