Review: Under The Dome

“Some of the patients are saying we’re stuck in a giant fish bowl. I used to have fish. Goldfish. But, then one of them got sick and the other one … The other one ate him. Did you even know that they did that? Goldfish?”

                                                                       -Angie McAlister-

Die Kleinstadt Chester’s Mill erscheint auf den ersten Blick sehr idyllisch und wirkt so einladend, dass dort zum einen seinen Lebensabend verbringen mag und zum anderen ist man perfekt abgeschottet von dem Großstadtgetummel – es ist also der ideale Platz um seine Kinder großzuziehen und per Du mit der ganzen Stadt zu sein.

Dies ändert sich jedoch von einem Tag auf den anderen.

Schwuppediwupps ist auf einmal eine überdimensionale Kuppel über der Stadt, die diese von der gesamten Umgebung abschirmt. Schlimm genug, dass keiner raus kommt, aber leider ist auch keine Kommunikation durch diese Glasglocke möglich weil sie schalldicht ist und wenn man denkt schlimmer geht’s nicht, so sei man auch hier vorsichtig mit seiner Aussage, denn natürlich ist das Ding noch durchsichtig. Das führt dazu, dass ahnungslose Menschen mit ihren Fahrzeugen gegen diese Kuppel fahren und ihr Leben lassen. Somit kann man seine Mitmenschen nicht warnen und eine Verständigung mit der Aussenwelt ist weder durch technische Gerätschaften (alle Stromleitungen sind gekappt) noch durch Anschreien seines Gegenübers gegen die Glaswand möglich.

Woher diese Ungetüm kommt und warum es da ist, dazu kann ich nichts sagen denn man weiß es zu dem Zeitpunkt nicht, allerdings läßt einer der Protagonisten  Dale „Barbie“ Barbara (Mike Vogel) vermerken, dass es kein Projekt der Regierung ist, da die Kuppel und ihre Special Effects funktionieren.

Zusätzlich beleuchtet die Serie “Under The Dome” noch einzelne Schicksale beziehungsweise interpersonelle Beziehungen einiger Charaktere unter-und zueinander, und so fragte ich mich:

    • Warum hat Barbie den Ehemann der Chefredakteurin  Julia Shumway (Rachelle Lefevre) getötet?
    • Wieso hat James ‘Big Jim’ Rennie (Dean Norris), der Stadtrat der Gemeinde, kurz vor dem Auftauchen der Kuppel enorme Mengen an Gasvorräten zugelegt und welche Rolle spielt dabei der Sheriff Howard ‘Duke’ Perkins (Jeff Fahey)?
    • Welchen Plan verfolgt Junior Rennie (Alexander Koch) als er im größten Trouble seine Freundin Angie McAlister (Britt Robertson) in einem Atombunker einschließt?
    • Wie kommt es, dass Norrie Calvert-Hill (Mackenzie Lintz), ein Teenager urplötzlich einen mysteriösen Anfall bekommt, den einige Zeit auch Angies Bruder Joe (Colin Ford) erleidet?

Fragen über Fragen haben sich mir aufgetan, als ich die Pilotfolge von “Under The Dome” angesehen habe. Mal schauen inwieweit die im Laufe der Zeit beantwortet werden.

Hier aber erstmal der Trailer für euch:

Vorweg, Vorlage dieser Serie bildet ein Roman von Stephen King “Die Arena”. Ich habe früher sehr, sehr viele Bücher von Stephen King gelesen und auch die Verfilmung seines Romans “Misery” gesehen, die mich aber leider etwas gelangweilt hat.

Was ‘Under The Dome‘ angeht, so finde ich das Konzept und die Anfänge der einzelnen Geschichten ganz spannend, außerdem möchte ich gern wissen woher die Kuppel kommt und wieso sie da ist. Ich werde daher als neugieriger Mensch, der ich nun mal bin, mir auch die kommenden Folgen anschauen, allerdings glaube ich aber nicht, dass diese Serie sich zu einer meiner Lieblingsserien manifestieren wird.  Der Grund dafür ist, dass ich trotz erfolgreicher Schauspieler wie Rachelle Lefevre (Twilight – Biss zum Morgengrauen) und Dean Norris (Breaking Bad), doch ein wenig enttäuscht war. Obwohl es viel zu sehen gab und von Action, Eifersucht, Sex, Mord und über Katastrophen alles dabei war, hat es mich dennoch nicht berührt, eher im Gegenteil. Es war zu viel auf einmal. Sobald ich irgendwie versucht habe mit einem Charakter anzubändeln, gings zur nächsten Szene.

Es erschien mir so, als wollte in diese Folge alles nur erdenkliche hinein packen, um möglichst ein großes Publikum anzusprechen und so die Einschaltquoten in die Höhe treiben. Es gilt aber nicht umsonst: nicht nur Quantität, sondern Qualität zählt – was hier wohl ein wenig untergegangen ist, deshalb gibt’s von mir:

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Ich habe jedoch die Hoffnung, dass sich das noch legt und die Serie an Feinheit und Tiefgründigkeit zunimmt, schließlich habe ich vollstes Vertrauen in Steven Spielberg, der als  einer der Executive Producer mitwirkt.

Zur Info für euch, seit Juni 2013 läuft die Serie, die sehr erfolgreich ist, auf CBS.

Doch nun aufgepasst, ab 4. September 2013 wird die Serie auch bei uns im Free-TV laufen, da ProSieben die deutsche Erstausstrahlung zeigen wird.

Wie hat euch die erste Folge gefallen? Hat euch der Pilot überzeugt? Ich würde mich über euer Feedback freuen!🙂

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