Review: The Following

I can handle dead people but you kill a dog, I go crazy!
– Iceman Mike der Fanboy

The Following

Quelle: Moviepilot

 

Heute dreht es sich um eine Serie, auf die ich mich sehr gefreut habe: The Following. Sollte es endlich möglich sein, die Verbrechervisage von Kevin Bacon einmal in der Rolle des Guten zu sehen? Ich zumindest habe mir viel von The Following versprochen und bin nur minimal ernüchtert. Für schwache Mägen ist das Ganze allerdings nichts.

Aber nun zum Plot: Der Serienkiller bricht aus, das FBI holt den Experten, der ihn auch das letzte Mal schon geschnappt hat.

So weit, so bekannt.

Besagter Experte ist hier Ryan Hardy (Kevin Bacon). Hardy ist ein abgehalfterter Ex-Agent, Alkoholiker, traumatisiert und selbstverständlich bei allen wegen seiner Methoden (und auch des Buches, das er über den frisch entflohenen Killer geschrieben hat) unbeliebt.Der Underdog, den keiner will, aber alle wegen seiner Expertise dennoch brauchen.

Ihn begleitet ein Team, wie man es bereits aus anderen Filmen oder Serien dieses Genres kennt: Die überambitionierte, stets gut vorbereitete junge Frau, der Fanboy, der Hardys Buch schon hundertmal vorwärts und rückwärts gelesen hat und neben seiner Tätigkeit als FBI-Agent offenbar auch noch Forensiker, Computerexperte und für die heiteren Momente zuständig ist.
Kurze Gastspiele geben die üblichen schwer zu überzeugenden Vorgesetzten und unfähiges Polizeifußvolk, deren vergebliche Versuche ordentliche Polizeiarbeit zu leisten, immer mal wieder Menschenleben kosten. Einmal mit Profis arbeiten…


Und alle jagen ihn: den hochintelligenten Serienmörder, der spektakulär aus dem Gefängnis geflohen ist. Joe Carroll (James Purefoy), Literaturprofessor mit einem Faible für Poe, hat wie bereits andere vor ihm ebenfalls den Anspruch den Akt des Tötens als große Kunst darzustellen. Hieraus ergibt sich der hohe Grad an Brutalität dieser Serie, denn Carroll entfernt seinen Opfern, selbstverständlich alles junge, hübsche Frauen, als Hommage an seinen Lieblingsschriftsteller, die Augen. Neben seinem chirurgischen Geschick hat der Gesuchte vor allem eine Gabe: er ist auch noch ein sagenhafter Menschenflüsterer und so hat es die Polizei nicht nur mit dem Literaten, sondern auch mit seiner Gefolgschaft zu tun.

So austauschbar der Plot und seine Charaktere klingen, spannend war es trotzdem. Leider waren sich die Autoren nicht zu schade auf diverse 08/15 Genresätze wie „Dir wird nichts passieren…versprochen!“ oder „Das sollten Sie sich ansehen“ zu verzichten. Aber vielleicht muss das auch so. Man kann zur Not ein Trinkspiel daraus machen, denn ansonsten wird man hier gut unterhalten.

Sicher hat man das alles schon in ähnlicher Art irgendwo gesehen, aber für meine herbstliche Abendunterhaltung ist auf jeden Fall gesorgt. Es ist spannend, es ist nicht so wahnsinnig linear und vorhersehrbar und es ist eine Serie mit Kevin fuckin’ Bacon, der mit James Purefoy einen wirklich guten Gegenspieler hat.

Wie ist Eure Meinung?

Übrigens: Die Serie wird ab dem 17. September um 22:15 auf RTL ausgestrahlt.

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