Info: “K THX, Bye!” – Die Gewinner der Emmys

Der Cast von Breaking Bad freut sich auch über 2 von 14 möglichen Emmys
Quelle: SZ

Na das war ja was! Man kann bei der 65. Emmyverleihung fast schon von Favoritensterben sprechen.
So richtig konnte hier keiner seiner Favoritenrolle gerecht werden und die vermeintlichen Abräumer gingen, wie im Falle von Mad Men (12 Nominierungen), komplett leer aus.

Völlig überraschend setzte sich Jeff Daniels in der Kategorie “Bester Hauptdarsteller einer Dramaserie” gegen Oscar-Gewinner Kevin Spacey und Bryan Cranston durch. Daniels war offenbar ebenfalls nicht darauf vorbereitet: “Well, crap! Didn’t expect this… I usually don’t win anything.”. Sowieso war es ein Abend ohne lange Worte- Merrit Wever (Nurse Jackie) hielt es noch kürzer, sie nahm den Emmy entgegen, trat ans Mikro, guckte doch ein wenig verwirrt und sagte nur “Thank you, thank you so much … I gotta go, bye”. Seither ist das Internet ein wenig gespalten, ob es sich hierbei um die beste oder um die schlechteste Dankesrede aller Zeiten handelt. Weniger überraschend kam da der dritte Emmy für Jim Parsons (The Big Bang Theory) als bester Hauptdarsteller einer Comedyserie.

Peter Dinklage (“Game of Thrones”) geht diesmal leer aus
Quelle: SZ

Leider hatten weder 30 Rock (1W/15N) noch Breaking Bad (2W/14N) in Anbetracht ihrer finalen Folgen das Glück mit der begehrten Trophäe überschüttet zu werden. Richtig hart hat es auch Mad Men und American Horror Story getroffen, die mal wieder Pate standen für den vielzitierten Satz ‘Viele Nominierungen heißen nicht, dass man auch viel gewinnt’.

Schockierend auch: Heidi Klum hat einen Emmy für “Project Runway” erhalten, wo sich aufstrebende Designer für die Kamera aufreiben, um im Business weiterzukommen.
 
Aber zu erfreulichen Dingen. Der “Abräumer” an diesem Abend war der von Steven Soderbergh gedrehte Fernsehfilm “Behind The Candelabra”. Soderbergh, der sich ja vor kurzem von den großen Leinwänden verabschiedet hatte, gewann außerdem den Preis für die beste Regie. In “Behind the Candelabra” geht es um den schrillen Pianisten Liberace (Michael Douglas) und seinen Lover (Matt Damon).

Bereits eine Woche zuvor strich der Film bei den Creative Emmys acht Preise ein und drei Primetime Emmys kamen hier für Soderbergh als Regisseur, Michael Douglas als Hauptdarsteller und für den Film als Ganzes dazu.
Brisant, brisant: Douglas bedankte sich als erstes bei seiner Frau Catherine, von der er sich erst vor kurzem getrennt hatte.

Die wichtigsten Preise für die besten Serien gingen in der Kategorie “Comedy” zum vierten Mal in Folge an “Modern Family”, was mich entgültig dazu zwingt, die Serie auf meine To-Do-Liste zu setzen, und in der Kategorie “Drama” wohlverdient an “Breaking Bad”.

Alle Gewinner gibt es hier nachzulesen.
Habt Ihr das Spektakel verfolgt, wart Ihr überrascht?

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