Review: Witches Of East End

” The cards don’t lie. You have an enemy, Joanna. Somebody who wants to hurt you. Somebody whose powers rival your own. And they’re not going to stop until you and your girls are dead. Forever dead.”

                                                               -Wendy Beauchamp-

Nach einiger Zeit Abwesenheit, habe ich es nun endlich geschafft, den Pilot der neuen Lifetime-Serie “Witches of East End” zu schauen.

Hexen – Drama – Mystery – verborgene Kräfte, die nun an die Oberfläche dringen, ein düsteres Familiengeheimnis – eigentlich alles voll nach meinem Geschmack. Dementsprechend habe ich mich auf die Serie gefreut, zumal ich mal wieder auf der Suche nach einer Fernsehserie bin, die meine Herbstabende  zuhause ausfüllt.

Und dann kam alles anders… nach gut 43 Minuten war die erste Folge vorbei und ich maßlos enttäuscht.. Was für ein Amateurmaterial, was für untalentierte Schauspieler (größtenteils) und leider gab es nicht wirklich was neues zu sehen.

Bevor ich kurz auf die Story und meine Kritik eingehe, hier erstmal der Promo-Trailer:

Da man bei diesem kleinen Spot nicht wirklich viel Inhalt mitbekommt, werde ich den euch kurz näherbringen:

Joanna Beauchamp (Julia Ormond) wohnt zusammen mit ihren Töchtern Freya (Jenna Dewan-Tatum) und Ingrid (Rachel Boston) als “normale” Familie unter einem Dach. Dass diese Familie nicht ganz so normal ist, wie es scheint, zeigt schon die Anfangssequenz, in der man sieht wie Joanna einem Ritual nachkommt, bei dessen Unterbrechung die störenden Nachbarn die Konsequenzen tragen müssen. Es dauert jedoch auch nicht lange bis ihre zwei Töchter unabhängig voneinander feststellen, dass sie “besonders”sind. Während Freya auf ihrer Verlobungsfeier mit Dash Gardiner (Eric Winter) seltsame Fähigkeiten zu besitzen glaubt, entdeckt Ingrid sich selbst auf einem Photo, dass älter ist als sie selbst und bei Berührung in ihrer Hand zerfällt.

Als Frau, die mehrere Jahrhunderte alt ist und viele Tragödien miterlebt hat, weiß Joanna, dass die Mitglieder ihre Familie hexen können, ihre beiden Töchter wissen jedoch nichts von ihren magischen Gaben, da ihre Mutter sie so normal wie möglich erziehen wollte, um sie vor sich selbst und ihrer Umwelt zu schützen. Das dies nicht gelingt wird spätestens dann klar, als Joannas Schwester Wendy (Mädchen Amick) auf der Matte steht und Joanna vor etwas Bösen warnt, das versucht sie und ihre Familie auf ewig zu vernichten.

Soviel zum Handlungsplot.

Was hat mich jetzt an der Serie gestört? Warum konnte ich mich nicht darauf einlassen?

Ich fand es relativ unlogisch, wieso ausgerechnet auf der Verlobungsfeier alle mystischen Geschehnisse ihren Anfang gefunden haben. Auch seltsam war, dass die beiden jungen Frauen vorher so gar keine Ahnung von ihren Kräften haben und dann relativ gelassen reagieren, als sie davon erfahren (da hat sich der Drehbuchautor auch nichts kreatives einfallen lassen). Nächster Kritikpunkt ist die Mimik von Rachel Boston ((500) Days of Summer), die konstant aussah wie ein Kanninchen, kurz bevor es vom Auto überfahren wird. Auch Julia Ormond (Fräulein Smillas Gespür für Schnee) konnte da nix mehr retten. Mein persönliches Highlight war Mädchen Amick, bekannt aus Twin Peak, die mit ihrem Sarkasmus und ihrer Schauspielkunst wenigsten etwas Pepp in den Laden bringen konnte

Die Serie hatte meiner Meinung nach keine neuen Elemente, viel mehr habe ich es als Mix-up von Charmed – Zauberhafte Hexen und Buffy – Im Bann der Dämonen gesehen, nur für die heutige Generation. Da ich kein Fan beider Serie bin, hält sich auch hier meine Begeisterung in Grenzen, deshalb gibts von mir:

Meine Bewertung

Meine Bewertung

PS: Wem die Serie gut gefallen hat und nicht kleine Ewigkeiten auf die nächsten Episoden warten will, kann sich auch das Buch von Melissa de la Cruz zu Gemüte führen, auf dem diese Serie basiert.

Nun bin ich auf eure Meinungen gespannt. Wie hat es euch gefallen? Gibt es jemanden unter euch, der diese Serie besonders gut findet und wenn ja, warum?

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